Die meisten Menschen schätzen ihre Tippgeschwindigkeit falsch ein – und zwar nach oben. Der Test oben gibt Ihnen die Zahl in einer Minute: Text wählen, lostippen, fertig. Gemessen wird, was am Ende richtig dasteht; Fehler ziehen das Ergebnis nach unten, statt es zu schmücken.
- Verbleibend
- 60 s
- Anschläge/Min.
- 0
- Genauigkeit
- 100 %
Die Zeit läuft ab dem ersten Zeichen. Tippfehler dürfen Sie mit der Rücktaste korrigieren – für die Genauigkeit zählen sie trotzdem.
Ihr Ergebnis 0
- Wörter/Min.
- 0fünf Anschläge = ein Wort
- Genauigkeit
- 0 %richtige Anschläge
- Tippfehler
- 0auch korrigierte
- Zeichen
- 0richtig geschrieben
Ihr Tempo im Verlauf
Anschläge pro Minute Tippfehler
Anschläge oder Wörter pro Minute?
Beide Angaben meinen dasselbe, nur in anderer Währung. Im deutschsprachigen Raum zählt man Anschläge pro Minute – jeden Tastendruck einzeln, Leerzeichen eingeschlossen. International sind Wörter pro Minute üblich, wobei ein „Wort“ schlicht als fünf Anschläge definiert ist, damit lange und kurze Wörter gleich zählen.
Anschläge ÷ 5 = Wörter pro Minute. 300 Anschläge sind also 60 Wörter – der Test zeigt beide Werte, damit Sie sich mit deutschen wie mit internationalen Angaben vergleichen können.
Wo liegen Sie?
Gerundete Erfahrungswerte für fortlaufenden Text in der eigenen Muttersprache. Sie sind zur Einordnung gedacht, nicht als Prüfungsmaßstab.
| Wie getippt wird | Anschläge/Min. | Wörter/Min. |
|---|---|---|
| Zwei Finger, Blick auf der Tastatur | 100–150 | 20–30 |
| Geübt, ohne Zehnfingersystem | 200–300 | 40–60 |
| Zehnfingersystem, viel Schreibpraxis | 300–400 | 60–80 |
| Beruflich schreibend, sehr routiniert | 400–600 | 80–120 |
| Wettbewerbsniveau | ab 700 | ab 140 |
Die meisten Erwachsenen landen in der markierten Zeile: schnell genug für den Alltag, aber ohne System gelernt. Genau dort liegt auch das größte Verbesserungspotenzial – zwischen 250 und 400 Anschlägen entscheidet weniger die Fingerfertigkeit als die Frage, ob man auf die Tastatur schaut.
Warum Genauigkeit vor Tempo kommt
Schnell und schludrig
380 brutto → 300 netto
Wer hetzt, produziert Fehler. Jeder davon kostet doppelt: einmal die Rücktaste, einmal das Neuschreiben. Am Ende bleibt weniger übrig als bei ruhigem Tempo.
Ruhig und sauber
330 brutto → 325 netto
Ein paar Anschläge langsamer, aber fast fehlerfrei. Das Ergebnis ist höher – und der Text muss hinterher nicht korrigiert werden.
Deshalb zählt der Test netto: Nur die Zeichen, die am Ende korrekt an ihrer Stelle stehen, gehen in die Geschwindigkeit ein. Und deshalb bleibt ein korrigierter Fehler in der Genauigkeit stehen – die Zeit für die Rücktaste war ja trotzdem weg.
Der Verlauf unter dem Ergebnis zeigt das anschaulich: Die roten Punkte markieren die Tippfehler, und fast immer sitzen sie genau in den Einbrüchen der Kurve. Wo es hakt, wird auch langsam.
Vier Texte, drei Schwierigkeiten
- Alltagstext. Häufige, kurze Wörter in normalen Sätzen – hier erreichen Sie Ihren besten Wert.
- Zahlen & Zeichen. Beträge, Datumsangaben, Artikelnummern, Klammern. Rechnen Sie mit einem Einbruch von einem Drittel – die Zifferreihe und die Sonderzeichen sind bei den meisten der ungeübteste Teil der Tastatur.
- Fachtext. Lange Komposita und verschachtelte Sätze. Testet weniger die Finger als das Vorauslesen.
- Zufällige Wörter. Kein Sinnzusammenhang, deshalb kein Erraten – der ehrlichste Vergleichswert, weil man jedes Wort wirklich lesen muss.
So werden Sie schneller
- Nicht auf die Tastatur schauen. Der einzelne größte Faktor. Jeder Blick nach unten kostet die Stelle im Text und den Anschlussrhythmus.
- Grundstellung halten. Zeigefinger auf F und J – die beiden Tasten mit der Rille. Von dort findet jeder Finger seine Reihe, ohne dass die Hand wandert.
- Langsamer üben als Sie können. Tempo entsteht aus Sicherheit, nicht umgekehrt. Wer fehlerfrei bei 200 tippt, ist in wenigen Wochen bei 300.
- Kurz und regelmäßig. Zehn Minuten täglich bringen mehr als zwei Stunden am Sonntag – Bewegungsmuster festigen sich über Wiederholung, nicht über Dauer.
- Die eigenen Fehlerstellen kennen. Meist sind es immer dieselben Kombinationen. Der Verlauf im Ergebnis zeigt, wo es klemmt.
Häufige Fragen
Was ist eine gute Tippgeschwindigkeit?
Wer mit zwei Fingern sucht, kommt meist auf 100 bis 150 Anschläge pro Minute. Geübte Alltagsschreiber liegen bei 200 bis 300, im Zehnfingersystem geschulte Vielschreiber bei 300 bis 400. Alles darüber ist deutlich überdurchschnittlich.
Was ist der Unterschied zwischen Anschlägen und Wörtern pro Minute?
Im deutschsprachigen Raum wird in Anschlägen pro Minute gerechnet, also in einzelnen Tastendrücken samt Leerzeichen. International sind Wörter pro Minute üblich, wobei ein Wort als fünf Anschläge definiert ist. 300 Anschläge entsprechen also 60 Wörtern pro Minute.
Wie wird die Genauigkeit berechnet?
Die Genauigkeit ist der Anteil der Anschläge, die auf Anhieb richtig waren. Ein mit der Rücktaste korrigierter Fehler bleibt in der Wertung – korrigieren kostet ohnehin Zeit und senkt damit auch die Geschwindigkeit.
Werden meine Eingaben gespeichert oder übertragen?
Nein. Der Test läuft vollständig im Browser, es wird nichts an einen Server gesendet. Nur Ihr persönlicher Bestwert liegt lokal im Browser und verschwindet, wenn Sie die Browserdaten löschen.
Wie werde ich beim Tippen schneller?
Zuerst auf Genauigkeit achten, dann auf Tempo: Fehler kosten mehr Zeit als langsameres Tippen. Wichtiger als jede Übung ist die Grundhaltung – alle zehn Finger auf der Grundstellung und der Blick auf dem Bildschirm statt auf der Tastatur.
Kann ich auch das Tippen von Zahlen üben?
Ja. Der Text „Zahlen & Zeichen“ besteht aus Beträgen, Datumsangaben, Artikelnummern und Satzzeichen – genau die Zeichen, die im Alltag am meisten bremsen.
Der Tippgeschwindigkeits-Test ist kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar – wie alle Werkzeuge auf tempteria.de. Sie brauchen Unterstützung bei Website, Technik oder Automatisierung? Schreiben Sie uns.








